MÄRZ / APRIL 2026
Wenn die Blätter sprießen,
wisst ihr, dass der Sommer kommt.
Lukas 21;30
Mit diesem Vergleich aus der Natur will unser Herr Jesus auf etwas Besonderes aufmerksam machen.
Er führt seinen Zuhörern einen Baum, einen Feigenbaum oder irgendeinen anderen Baum vor Augen und sagt,
so wie ich es verstehe: So, wie ihr an dem Hervorsprießen der Knospen und dann der Blätter erkennen könnt,
dass das Frühjahr oder der Sommer nicht mehr weit entfernt ist,
so gibt es Zeichen, die auf das Ende dieser Zeitepoche hindeuten.
„Wenn die Blätter sprießen, wisst ihr,
dass der Sommer kommt. Genauso könnt ihr,
wenn ihr all dies geschehen seht, sicher sein,
dass das Reich Gottes nahe ist.“
Lukas 21;30,31 (NLB)
Trotz dessen, dass es in unserer Zeit festgelegte Datumsangaben gibt,
an denen der Frühling bzw. der Sommer beginnen soll, bleibt es doch immer wieder offen,
wann diese schöne Zeit denn wirklich anbricht.
Und da sich das Wetter nicht an von Menschen festgelegte Termine hält,
bleibt es immer wieder spannend, wann es denn so weit ist.
Eines steht jedoch fest, das Frühjahr und der Sommer werden kommen.
So sehe ich es auch im Blick auf das Ende der Zeit. Es gibt gewisse Hinweise, vorhergesagte Zeichen,
interessante Entwicklungen, wir können spüren, die Zeit ist näher gerückt und wissen auch,
das Ende wird kommen. Aber, wann genau oder gar ein Datum, weiß niemand.
Jesus geht es im Leben seiner Nachfolger unter
anderem um Wachsamkeit. Und diese Wachsamkeit wird gerade durch die Zeichen der Zeit belebt.
Jesus ermutigt uns hinzuschauen, die Augen aufzumachen
und zu beobachten; bedeutsame Dinge nicht zu übersehen oder sie zu ignorieren.
Und obendrein will Jesus uns eine Gewissheit vermitteln, diese Zeit wird kommen. Selbst wenn alles drunter und drüber geht,
gerade dann ist sie uns vorhergesagt.
So, wie auch in diesem Jahr bald der Frühling und dann der Sommer kommen wird, so steht ebenfalls fest,
dass Gottes neue Welt bald anbrechen wird.
Mit dieser Gewissheit des kommenden und sichtbaren Reich Gottes zu leben,
das wünsche ich einem jeden.
Jens Faber
