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SEPTEMBER / OKTOBER 2026

Gott oder Klimawandel?

Gott verwandelt wasserreiches Land in dürre Wüste,

und wo vorher Quellen sprudelten, entstehen trostlose Steppen.

Doch er verwandelt auch dürres Land in eine Oase und

lässt mitten in der Steppe Quellen aufbrechen.

Psalm 107;33,35

In dieser Debatte um klimatische Veränderungen hört man hauptsächlich zwei Meinungen.

Die einen sagen Klimawandel hat es schon immer gegeben und gibt es auch heute.

Sie bringen den Wandel, der vermeintlich in den Jahrtausenden stattgefunden hat ins Spiel.

Die anderen sagen, der Mensch ist Schuld, er belastet die Umwelt zu sehr.

Das ist jetzt zugegeben sehr vereinfacht ausgedrückt, es gibt da hochkomplexe Ausführungen dazu.

Aber einen allmächtigen Gott, der alles in seiner Hand hat, räumt keine der Überlegungen ein.

In der Bibel werden Naturereignisse dagegen sehr oft mit Gott und seinem Handeln in Verbindung gebracht –

mit seinem Segen oder auch seinem Gericht. Natürlich, wenn man Gott nicht wahrhaben will,

ist man gezwungen sich andere Erklärungen zu suchen.

Und sicher gibt es bei Veränderungen von Landschaft und Vegetation oder erhöhtem CO₂ Ausstoß

auch klimatische Veränderungen. Und sicherlich ist das Fehlverhalten des Menschen

im Umgang mit dieser Erde für verschiedene Auswirkungen verantwortlich.

Wir sind ja gerufen Gottes Schöpfung zu bewahren

(1. Mo 2,15).

Aber zu meinen, wir hätten alles in der Hand und könnten mit ein paar Maßnahmen ein besseres Klima herstellen

oder einen zu starken Wandel aufhalten, das ist sehr anmaßend. Der Mensch will gerne wie Gott sein.

Deshalb ist oftmals in der Bibel ein für den Menschen lebensfeindliches Klima mit dem Aufruf zur Umkehr

zu dem lebendigen Gott verbunden. Zu dem Gott, der versprochen hat, uns zu versorgen:

 „Von nun an, alle Tage der Erde,

sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze,

Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

1. Mose 18;22

 Vertrauen wir unserem Gott, dass er zu seinen Zusagen steht.

Zudem dürfen wir um seinen Segen bei Saat und Ernte bitten.

Vielleicht müssen wir uns auch hier und da an Veränderung anpassen und da,

wo wir Einfluss haben auch verantwortlich mit der Schöpfung umgehen.

Jedenfalls diese Überzeugung, die auch im Psalm 107 deutlich wird, dass Gott alles unter Kontrolle hat,

dass weder Mensch noch Zufall letztendlich für ein lebensfreundliches Klima auf Erden verantwortlich sind,

das gibt mir Sicherheit und Frieden.

Gott kann ein wasserreiches Land vertrocknen lassen, aber  er kann auch aus dürrem Land

wieder sprudelnde Quellen hervorbringen. Über Vorhaben wie „Klimaschutz“,

was auch immer das bedeutet, kann er sich wahrscheinlich nur wundern.

Ein Vertrauen in Gott dem Schöpfer und Erhalter des Lebens, das wünsche ich Dir.

Jens Faber

Open Air Gottesdienst – BLEIB DRAN Teil 5 J. Faber 30.08.2026

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