STANDORT
Sängerwald 1
95131 Schwarzenbach/Wald
GOTTESDIENST
Sonntag 9.30 Uhr
AKTUELL
PREDIGT
Im Herzen bewegt
J. Faber
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VERANSTALTUNGEN
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Sonntag 03.05.2026 |
9.30 Uhr
Gottesdienst |
VERANSTALTUNGEN DER ALLIANZ
Frankenwaldgebet

VERANSTALTUNGEN
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Mittwoch 13.05.2026 |
19.30 Uhr Frankenwaldgebet |
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Bibellese mit Gewinn

VERANSTALTUNGEN
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„Bibellesen mit Gewinn“ Bonhoeffer Haus, Naila, |
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Mittwoch 17.06.2026 |
19.30 Uhr Bibelabend |
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Teil 25a
J. Faber
Teil 25b
T. Hohenberger
IMPULS
Misstrauen oder Vertrauen?
David sprach einmal zum HERRN:
»Ich habe eine große Sünde begangen.
Bitte, HERR, vergib mir.
Ich habe sehr töricht gehandelt.«
- Samuel 24;10 (NGÜ)
Was war geschehen, dass David hier eine Schuld bekennt und um Vergebung bittet?
David hatte eine Zählung der kriegsfähigen Männer in Israel und Juda vorgenommen. Aber ist denn so etwas ein Vergehen? Erstaunlicher Weise war selbst sein Feldhauptmann Joab dagegen, obwohl er ja das größte Interesse an dem Wissen um die militärische Stärke Israels haben müsste. Woher kam Davids Ambition?
Im Vers 1 heißt es:
Der HERR wurde ein weiteres Mal zornig auf Israel. Er verleitete David dazu, dem Volk zu schaden,
und gab ihm den Gedanken ein:
»Zähl alle wehrfähigen Männer in Juda und Israel.«
- Samuel 24;1 (NGÜ)
Israel hatte in dieser Zeit ihrem Gott nicht mehr voll und ganz vertraut. Sie dachten sie müssten ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Das erzürnte Gott, und er verleitete David dazu, sich mehr mit der eigenen militärischen Kraft zu befassen, anstatt Gott zu vertrauen.
Könnte das auch uns passieren, dass wir mehr auf Zahlen, auf Ressourcen, auf unsere Kraft und Möglichkeiten schauen, anstatt Gott zu vertrauen?
Davids Sünde bestand darin, dass er dem Reiz der Versuchung nicht widerstanden hat, obwohl Joab ihn
sogar davon abhalten wollte. Doch er erkannte, dass er aus Misstrauen gehandelt hatte, und bat Gott somit um Verzeihung. Daraufhin legte Gott ihm drei verschiedene Strafmaßnahmen vor. (V.12,13) Er machte also nicht alles einfach ungeschehen, sondern stellt David noch einmal auf die Probe.
Diesmal entschied sich David richtig. Er wollte nicht in Menschenhände fallen, sondern nur in Gottes Hand. Er vertraute, dass Gottes Hand das Beste für ihn im Sinn hat. Zudem wusste er, Gott ist gnädig und barmherzig. (V.14-16)
Diese Wahl Davids zeigte, dass er sich wieder neu und vollkommen auf Gott verlassen wollte. Seine Umkehr war also echt und nicht nur der Versuch Konsequenzen zu umgehen.
Auch mit dem Bekenntnis unserer Sünden ist kein Lippenbekenntnis gemeint, um ungeschoren davonzukommen. Vielmehr bedeutet es, dass wir uns Gott in allem anvertrauen. Mein ganzes Leben Gott anzuvertrauen.
Denn der Ursprung der Sünde ist meiner Erkenntnis nach Misstrauen. Misstrauen gegenüber Gott. Befreiung, Erlösung und ein neues Leben wiederum geschieht, indem man Gott vertraut.
Legen wir das Misstrauen ab und vertrauen voll und ganz unserem Gott – ER ist vertrauenswürdig.
Dies immer wieder zu erleben, wünsche ich einem jeden von uns.
Jens Faber
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