April 2019
Ich bin…
…das Brot des Lebens
Jesus kann satt machen, das durften weit über 5000 Menschen erleben (Brotvermehrung). Am darauffolgenden Tag ist Jesus im Gespräch mit Menschen, die dabei waren und er sagt von sich:
Ich bin das Brot des Lebens.
Wer zu mir kommt, wird nicht hungern,
und wer an mich glaubt,
wird nie mehr dürsten.
Johannes 6;35
Die Juden erwarteten ein weiteres Wunder von Jesus und sie erinnerten ihn daran, dass doch Mose das Volk Israel in der Wüste auch mit Manna versorgte. „Das war doch schön und bequem, das musst du Jesus doch auch hinbekommen!“
Daraufhin stellt Jesus zunächst einmal richtig, dass nicht Mose das Brot aus dem Himmel gab, sondern Gott. Und dann fährt er fort mit dem oben genannten Vers.
Jesus will damit deutlich machen:
- Das Brot, die Speise, die satt macht, kommt allein von Gott. Damals, wie heute auch. Gott selbst hat von jeher sein Volk versorgt und er tut es immer noch.
- Damals in der Wüste reichte das Brot für den einen Tag (außer am 6.Tag, da durfte das Doppelte für den Sabbat gesammelt werden). Doch am nächsten Tag wurde man wieder hungrig und am Ende des irdischen Lebens musste man sterben.
Anders ist es bei Jesus! Wer von diesem lebendigen Brot „isst“, wird nie mehr hungern und dürsten und er hat dazu noch ewiges Leben
(Joh. 6;49-51).
In Jesus Christus wird das, was das Volk Israel in der Wüste erleben durfte, bei weitem übertroffen.
Jesus erfüllt nicht alle Erwartungen seiner Zuhörer, aber er übertrifft sie!
Willkommen am Tisch des Herrn
Euer Jens
Was ist bloß aus Dir geworden? Was ist, wenn´s anders kommt? H. Schlicht 17.03.2019
Was ist bloß aus Dir geworden? Was ist, wenn´s anders kommt?
H. Schlicht
März 2019
Angekommen!
Ihr hingegen seid zum Berg Zion gekommen, zur Stadt des lebendigen Gottes, zu dem Jerusalem, das im Himmel ist. Ihr seid zu der festlichen Versammlung einer unzählbar großen Schar von Engeln gekommen und zu der Gemeinde von Gottes Erstgeborenen, deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Ihr seid zu Gott selbst gekommen, dem Richter, vor dem sich alle verantworten müssen, und zu den Gerechten, die bereits vollendet sind und deren Geist bei Gott ist.
Hebräer 12;22-23
In der Bibel gibt es so einige Aussagen, die klingen paradox und sind dennoch wahr und real. Wie diese hier im Hebräerbrief. Als Nachfolger Jesus sind wir noch auf dem Weg. Unser Ziel ist die himmlische Welt.
Wie lange es bis dahin für jeden Einzelnen dauern wird, weiß nur Gott.
Auf der anderen Seite sagt die Bibel, wir sind bereits angekommen und mitten drin, umgeben von Engeln und den uns vorangegangenen Heiligen, und Gott, unserem Vater, und Jesus Christus unserem Herrn. Kann das unser Verstand erfassen?
Dahinter verbirgt sich ein Geheimnis, welches nur der verstehen und erleben kann, der Gottes Geist in sich trägt. Mit der Wiedergeburt wohnt Christus in unseren Herzen und damit hat die zukünftige Welt bereits von uns Besitz ergriffen. Wir sind Bürger dieser himmlischen Welt geworden und nach Hause gekommen. Und somit sind wir jetzt schon umgeben von Engeln, den Heiligen und Gott dem Vater, mit seinem Sohn Jesus Christus.
Niemand muss sich deshalb mehr einsam fühlen, wenn er Jesus angenommen hat. Niemand muss, wenn er betet, heilige Stätten aufsuchen, um den Himmel zu erreichen. Der Himmel ist da!, in deinem Leben,
und zwar jeden Tag und unter allen Umständen
Manchmal will uns diese Wahrheit in unserem Alltag und in unseren Herausforderungen verloren gehen. Sie will uns geraubt werden. Was uns dann fehlt, sind geöffnete Augen und mehr Sensibilität für die unsichtbare Welt.
Vielleicht beginnst du ab heute viel bewusster in der zukünftigen Welt zu Hause zu sein, viel mehr mit der himmlischen Realität in deinem Leben zu rechnen.
Willkommen im Reiche Gottes
Euer Jens