August 2019
Ruht ein wenig aus!
Urlaubszeit, Ferienzeit, Zeit für Erholung, Zeit zum Ausspannen und zum Kraft sammeln.
Viele freuen sich schon lange auf diese Tage, manche leben sogar ein ganzes Jahr nur daraufhin.
Raus aus dem Alltag, andere Bilder, andere Luft, andere Gedanken – das tut uns gut.
Und das war auch Jesus wichtig für seine Nachfolger. Hinter ihnen lag eine anstrengende, herausfordernde Mission. Sie forderten die Menschen auf, zu Gott umzukehren, trieben Dämonen aus und heilten viele Kranke.
Als sie danach zurückkehrten und Jesus alles berichteten, sagte er zu ihnen:
»Kommt jetzt mit, ihr allein! Wir suchen einen ruhigen Platz, damit ihr euch aus-ruhen könnt.« Denn es war ein ständiges Kommen und Gehen, sodass sie nicht einmal Zeit zum Essen hatten.
(Markus 6.31)
Zeit zum Ausruhen, das muss sein!
Auch als Nachfolger Jesu, auch im Dienst für Gott brauchen wir diese Zeiten der Erholung und der Erfrischung.
Ob es ihnen gelang, Ruhe zu finden, könnt ihr
im Markusevangelium nachlesen.
Eine erholsame Urlaubs- und Ferienzeit
wünscht Euch
Euer Jens
Juli
Grund zur Freude
Die Botschaft des Evangeliums ist Grund zur Freude, das wird unter anderem im Gleichnis vom verlorenen Sohn deutlich.
Hier gab es Grund genug zum Freuen und Feiern. Der weggelaufene Sohn war wieder heimgekehrt und das Warten seines unglück-lichen Vaters hatte sich gelohnt. Voller Freude gab er Anweisungen, um ein großes Will-kommensfest zu veranstalten. Alle Freunde und Nachbarn wurden eingeladen. Die zerlumpte Kleidung des Sohnes wurden gegen neue Kleider eingetauscht, und ebenso die schmutzigen, stinkenden Schuhe. Statt Fraß aus dem Trog der Schweine, gab es jetzt bestes Kalbssteak mit gutem Wein. Statt das Grunzen der Schweine, war jetzt Jubel und fröhlicher Gesang zu hören. Statt Kritik und Schelte vom Vater, gab es eine herzliche Umarmung.
Alles Grund genug zu sagen:
„Lasst uns essen und fröhlich sein.“
(Luk. 15;23)
Der Gott, der uns das Verlangen nach Freude gab, kann es auch stillen.
Nicht in der vermeintlichen Unabhängigkeit und Auslebung meines Willens -da landen wir eher bei den Schweinen. Sondern in der Nähe und in einer lebendigen Beziehung zu Gott dem Vater.
Was uns fehlt, sind Boten, die das verstanden haben. Dann würde unsere glaubensstarke Botschaft durchdrungen mit echter Freude sein.
Hier mein dringender Rat:
Entdecke die Quellen der Freude, trinke selber daraus und lass deine Umgebung daran teilhaben.
Gläubige Menschen können lachen, weil die Freude Gottes ihnen geschenkt ist.
Hast du dich heute schon gefreut?
Euer Jens