MÄRZ / APRIL 2025
Die Vergangenheit hinter sich lassen
Das ist oftmals gar nicht so einfach. Unsere Erinnerung, unsere Prägung, unsere Gefühle und Gedanken stehen uns da allzu oft im Weg. Seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, fällt umso schwerer, je weniger Grund man hat, positiv in die Zukunft zu schauen.
Der Apostel Paulus schreibt in seinem 1. Brief an die Gemeinde in Korinth:
Und das sind manche von euch gewesen; …
(1. Korinther 6;11)
Paulus erinnert hier die Geschwister an einen Zustand aus ihrer Vergangenheit. Und er zählt dann ab V.9 einige unangenehme Typen auf: Unzüchtige, Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Habsüchtige, Diebe, Trunkenbolde, Lästerer, Räuber …
Und dann sagt er:
Und das sind manche von euch gewesen; …
Kannst du dir vorstellen, mit solchen in einem Gottesdienst zu sitzen? Mit so einer Vergangenheit? Vielleicht dein Platznachbar? Oder vielleicht findest du dich selbst bei der Aufzählung wieder?
Doch dann kommt das große „ABER“:
…aber ihr seid abgewaschen,
aber ihr seid geheiligt,
aber ihr seid gerechtfertigt worden
durch den Namen des Herrn Jesus Christus
und durch den Geist unseres Gottes.
Das ist jetzt die Wirklichkeit. Das sind jetzt die Fakten. Ganz egal, was vorher war. Ganz egal, wie dein altes Leben aussah. Gott sagt „ABER“ zu dir und stellt die neuen Tatsachen heraus. Durch Jesus Christus ist es uns möglich unsere Vergangenheit hinter uns zu lassen. Nicht nur unser Fehlverhalten und unsere Sünde, sondern auch all die Prägung, die unser neues, verändertes Leben noch beeinflussen wollen. Wir können unsere Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber wir können verhindern, dass sie unsere Zukunft allzu sehr beeinflusst. Eine Zukunft, in der wir frei von allem Vergangenen Gott dienen.
Das will Jesus Christus auch dir schenken.
Jens Faber